Berufsbegleitende Ausbildung (BbA)
Dipl. PastoralassistentIn
Die berufsbegleitende Ausbildung (BbA) am Seminar für kirchliche Berufe richtet sich vor allem an
Frauen und Männer, die in der zweiten Hälfte ihrer Berufslaufbahn ihre
Fähigkeiten in den Dienst der Kirche einbringen wollen, ReligionslehrerInnen und
Diakone, die hauptamtlich in der Kirche arbeiten wollen, u.a.
Inhalte der Ausbildung:
Die BbA setzt bei den beruflichen, spirituellen, familiären und politischen Erfahrungen der TeilnehmerInnen an und versucht erwachsenengerecht und nach ganzheitlichen Prinzipien auszubilden.
Die praktische Ausbildung erhalten die Studierenden in einer Pfarrgemeinde ihrer Heimatdiözese. Dazu werden die zukünftigen PastoralassistentInnen als pastorale MitarbeiterInnen
angestellt und von erfahrenen SeelsorgerInnen begleitet.
Die theoretische Ausbildung dauert 2 Jahre und wird in Kursform in
10 Seminarveranstaltungen pro Jahr grundgelegt und im Heimstudium vertieft.
Die Inhalte der BbA sind in 4 Ausbildungsschwerpunkte unterteilt:
- Pastoraltheologie / Liturgik
- Religionspädagogik / Katechetik
- Erwachsenenbildung / Politische Bildung
- Pädagogik / Psychologie
Voraussetzungen:
- Mindestalter 30 Jahre
- Abgeschlossene Berufsausbildung oder Matura (Studienberechtigung)
- Theologische Grundausbildung
(Wiener Fernkurs, Religionspädagogische Akademie, KPH)
- Mehrjährige (ehrenamtliche) pastorale Mitarbeit
- Physische und psychische Stabilität
- Teilnahme an einem InteressentInnenseminar
- Bereitschaft zum pastoralen Dienst
- Fähigkeit zur Kommunikation und Teamarbeit
- Leitungsfähigkeit und -bereitschaft
- Freude an christlich verantworteter Lebensgestaltung
- Persönliche Spiritualität und Offenheit für verschiedene Formen
der Spiritualität in der Gemeinde
- Zustimmung der Diözese durch das Kuratoriumsmitglied
Finanzierung:
Während der 2-jährigen Ausbildung sind die TeilnehmerInnen der BbA
von der Heimatdiözese angestellt. Für Blockveranstaltungen gibt es eine Dienstfreistellung.
Die Ausbildung wird von der österreichischen Bischofskonferenz und von den Heimatdiözesen der Studierenden getragen.