Fächer


 

 

Blockwochen

 

 

Praxisorientierte Unterrichtsveranstaltungen


Altes Testament (I. Jahrgang)

In der Vorlesung wird ein Überblick über die Entstehung und die Theologie der wichtigsten alttestamentlichen Schriften gegeben:
Pentateuch - Deuteronomistisches Geschichtswerk - Propheten - Weisheitsliteratur - Schriften.

Im Seminar werden einzelne Themen in Form von Gruppenarbeiten
und Referaten vertieft.

Die Themenbereiche sind: Wege zum Alten Testament; die normgebenden Anfänge; Staatenbildung und frühe Königszeit;
die getrennten Staaten „Israel“ und Juda; das babylonische Exil;
die Spätzeit des Alten Testaments; ausgewählte Themen biblischer Theologie; der Dekalog


Berufsethik (I. Jahrgang)

Auseinandersetzung mit Fragen der Berufsausbildung und des Berufs PastoralassistentIn: Ziel der Ausbildung, Berufung und Nachfolge, Berufsbild und Aufgaben der PastoralassistentInnen, Herausforderungen und Spannungsfelder des Berufes in Persönlichkeit und Praxis


Bildnerische Animation (I., II. und IV. Jahrgang)

Der Unterricht beinhaltet die Auseinandersetzung mit verschiedenen Techniken des bildnerischen Ausdrucks um die künstlerischen und handwerklichen Fähigkeiten der Studierenden zu fördern. In der Ausübung des späteren Berufs ist die bildnerische Animation ein wichtiger Bestandteil für die kreative Gruppenarbeit.

Die Studierenden lernen auch die Gestaltung und den Aufbau von Präsentationen im Seminar wie auch im öffentlichen Raum.

Da Kunst ein wichtiges Medium der christlichen Kultur ist, wird auch die Auseinandersetzung mit der Kunstgeschichte in den Unterricht integriert.


Deutsch (I., II. und IV. Jahrgang)

Die Studierenden sollen befähigt werden, sich schriftlich und mündlich grammatikalisch richtig, intentions- und situationsgerecht auszudrücken. Sie sollen Sicherheit in der Orthographie erlangen und wichtige literarische Grundbegriffe kennen lernen.

Sie sollen die Voraussetzung und Wirkung von Kinder- und Jugendliteratur, ihre Gattungen und Funktionen verstehen und befähigt werden, in ihrer späteren Tätigkeit den verschiedenen Adressatengruppen einen Zugang zur Literatur zu eröffnen.

Die Studierenden sollen wichtige Autoren und Werke der Literatur
des 20. Jahrhunderts kennen lernen und sich die Fähigkeit zur Unterscheidung und Beurteilung von unterschiedlicher Art und unterschiedlichem Wertgehalt aneignen. Im Hinblick auf ihre spätere Tätigkeit in der Verkündigung sollen sie befähigt werden theologische Inhalte für die jeweiligen Zielgruppen zu formulieren.
Ein weiterer Schwerpunkt ist die Verwendung von Literatur in der Jugendarbeit und in der Erwachsenenbildung.


Dogmatik

II. Jahrgang

Die Themenbereiche sind: Grundlegung der Dogmatik; Gotteslehre: Trinitätstheologie und Schöpfungstheologie (Gott der Vater, der Allmächtige, Schöpfung und Evolution); Christologie: Lehre von Person und Natur Christi; Soteriologie: Lehre vom Erlösungswerk Christi; Pneumatologie: Lehre vom Geist

IV. Jahrgang

Eschatologie: Entwicklung der Hoffnung auf das Reich Gottes, die Auferstehung der Toten und die Vollendung von Mensch und Welt (Himmel, Hölle, Gericht und Läuterung)

Theologische Anthropologie: Hinführung (heutige Problematik), biblische Grundlagen und geschichtliche Entwicklung der Gnaden- und Erbsündenlehre; gemeinsam mit den Studierenden wird nach Wegen gesucht, die traditionellen Glaubenseinsichten für heute verständlich auszusagen.

Sakramententheologie: allgemeine Einführung (Was sind Sakramente und wie wirken sie?), biblische Grundlagen, dogmengeschichtliche Entwicklung und Theologie einzelner Sakramente sowie spezielle Fragen und heutige Problematik.


Erziehungswissenschaften (I. Jahrgang)

Der Mensch in seiner altersabhängigen Erziehungsbedürftigkeit.
D.h.: Themen sind somit verschiedene Erziehungstheorien, ihre Zielvorstellungen und ihr gesellschaftlicher Zusammenhang. Erkenntnisse aus der Entwicklungspsychologie sind mitzubeachten. Die eigene erzieherische Tätigkeit soll reflektiert und geplant werden. Ziel: „Jungen Menschen angemessen gegenüber zu treten, um ihnen Wissen zu vermitteln und sittliche Haltungen anzuregen!“


Fundamentaltheologie (I. Jahrgang)

In diesem Fach geht es um den Grund (das „Fundament“) des christlichen Glaubens. Die Studierenden sollen befähigt werden, angesichts von Einwänden und Infragestellungen in Glaubensfragen fundiert zu argumentieren. Zum Beispiel: Warum an einen (persönlichen) Gott glauben? Wieso lässt Gott Leid zu?
Wer ist Jesus Christus? Wozu brauche ich eine Kirche?

Die Themenbereiche sind: Grundfragen der Fundamentaltheologie; Traktat Religion; Traktat Offenbarung; Traktat Kirche


Instrumentalunterricht - Gitarre  (I., II. und IV. Jahrgang)

Der Gegenstand Instrumentalmusik soll den Studierenden die Möglichkeit geben, vorhandene Kenntnisse und Fertigkeiten auf einem Instrument zu vertiefen oder ein zusätzliches Instrument zu erlernen. Die Studierenden sollen befähigt werden, diese Kenntnisse in ihrer späteren Berufstätigkeit adäquat einzusetzen.

Erlernen relevanter und für die Begleitgitarre erforderliche Akkorde; Zerlegungs- und Schlagmuster; Erlernen des Gesanges zur Gitarre; Erarbeiten von geistlichem und säkularem Liedgut und von Liedern zu speziellen Anlässen; Einsatz des Instrumentes in Liturgie und Jugendarbeit; Erlernen musikalischer Grundbegriffe: Rhythmus, Takt, Tonleitern, Intervalle; im Vordergrund steht die Freude an der Musik und am gemeinsamen Musizieren.


Instrumentalunterricht - Klavier (und andere) (I., II. und IV. Jahrgang)

Der Gegenstand Instrumentalmusik soll den Studierenden die Möglichkeit geben, vorhandene Kenntnisse und Fertigkeiten auf einem Instrument zu vertiefen oder ein zusätzliches Instrument zu erlernen. Die Studierenden sollen befähigt werden, diese Kenntnisse in ihrer späteren Berufstätigkeit adäquat einzusetzen.

Im Fach Klavier soll neben Grundtechniken vor allem das praxisorientierte Klavierspiel gelernt und geübt werden. Neben elementaren Fingerübungen stehen Akkordbegleitungstechniken, Gestaltung von Basslinien und Notenlehre auf dem Programm.


Instrumentalunterricht - Stimmbildung (I., II. und IV. Jahrgang)

Das Fach "Stimmbildung" bietet ein großes Betätigungsfeld. Der Hauptaspekt liegt in der Entdeckung der eigenen Stimmqualitäten und -möglichkeiten und der Erweiterung dieser anhand von Übungen und Liedern. Durch die Verbindung von Stimme, Körper und Geist können beim Musizieren und Interpretieren von Liedern neue Facetten der eigenen Persönlichkeit gesucht und gefunden werden. Es kann nicht nur über die Musik, sondern auch über die Sprache, das Sprechen selbst, an der Stimme gearbeitet werden. Ziel ist es, die eigene Stimme zu kräftigen, ihr zu vertrauen, und Freude am Umgang mit ihr zu haben.


Katechetik und Katechetische Didaktik (II., IV. Jahrgang)

Die Studierenden sollen im Rahmen der Verkündigung zur außerordentlichen Erteilung des Religionsunterrichtes an allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen befähigt werden und Verbindungen zwischen der Verkündigung im Religionsunterricht und der außerschulischen Pastoral in der Pfarrgemeinde herstellen können.

Katechetische Didaktik und Methodik: Überblick über die allgemeinen Lehrpläne an Pflichtschulen, Bildungsziele und ihre didaktischen Grundsätze; Kenntnis der Lehrpläne für den Religionsunterricht, deren theologische, psychologische und didaktische Voraussetzungen; ausführliche Darstellung der katechetischen Methoden und Arbeitsweisen, der Arbeitsmittel und Religionsbücher; Theorie und Praxis der religionspädagogischen Modelle; Wechselbeziehung zwischen Religionsunterricht - Kinderseelsorge - schulischer und außerschulischer Erziehung; Kirchenjahr und Religionsunterricht.


Katechetisches Praktikum (II., III. und IV. Jahrgang)

Die Studierenden sollen die Möglichkeit einer umfassenden Einführung in die Schulwirklichkeit und in die Praxis des Religionsunterrichtes haben. Sie sollen modellhaft die Realität und die Möglichkeiten des Religionsunterrichtes erleben und durch eigene Lehrauftritte Sicherheit in der Vorbereitung und der konkreten Gestaltung des Religions-
unterrichts gewinnen. Sie sollen befähigt werden, ihr eigenes Auftreten als ReligionslehrerIn kritisch zu überdenken, positive Ansatzpunkte weiterzuentwickeln und Defizite zu ändern.


Katechetisches Seminar (II. und IV. Jahrgang)

Das katechetische Seminar bietet die Möglichkeit, persönliche Erfahrungen und Beobachtungen aus Hospitationsstunden und Lehrauftritten zu reflektieren. Außerdem werden Gestaltungsideen für Unterrichtsstunden zusammengetragen und neue Methoden kennen gelernt und eingeübt.


Kinder- und Jugendpastoral (III. Jahrgang)

Die Studierenden sollen die für die außerschulische kirchliche Kinder- und Jugendarbeit relevanten theoretischen Konzepte in ihre praktische Arbeit integrieren können. Sie werden dazu angeleitet, ihre Praxis in Bezug auf allgemeine Theorien der außerschulischen Kinder- und Jugendarbeit zu reflektieren und zu qualifizieren. Konzepterstellung für die pfarrliche Kinder- und Jugendarbeit, Beziehungsgestaltung und praktischer Umgang mit Kindern und Jugendlichen, Phänomenen der Jugendkultur, Sexualentwicklung und Grundfragen der Sexualpädagogik, geschlechtsbezogenen Ansätzen in der Kinder- und Jugendpastoral, Formen der Kinder- und Jugendarbeit: Gruppenarbeit / Clubarbeit / Projektarbeit / Offene Arbeit, Suche, Auswahl, Bildung und Begleitung von ehrenamtlichen MitarbeiterInnen in der pfarrlichen Kinder- und Jugendarbeit, Reflexion der eigenen Rolle, Arbeit an aktuellen Themen, Fallgeschichten und Problemstellungen aus dem Praxisfeld der Studierenden.


Kirchengeschichte (I. Jahrgang)

Die Themenbereiche sind: Ausformung der Kirche im jüdischen und hellenistischen Raum; die Kirche als gestaltende Kraft der abendländischen Völkergemeinschaft des Mittelalters;
die Kirche in Beziehung zum neuzeitlichen Nationalstaate.


Kirchenrecht (IV. Jahrgang)

Die Themenbereiche sind: die Kirche; Aufbau und Leitung kirchlicher Gemeinschaft; das Wort Gottes - seine Bewahrung und Verkündigung durch die Kirche; die Feier und Spendung der Sakramente. Rechte und Pflichten der Christgläubigen; die Stellung des/der PastoralassistentIn.


Liturgik (I. Jahrgang)

Die Themenbereiche sind: Theologie der Liturgie; geschichtliche Entwicklung der Liturgie; anthropologische Grundlagen des Gottesdienstes; die Heilige Messe; Ausbildung zur/m Wort-Gottes-Feier-Leiter/in und Kommunionhelfer/in (siehe Liturgik POUV); das liturgische Jahr; die Feier der anderen Sakramente


Medienpädagogik (II. Jahrgang)

Medienpädagogik versteht sich als Grundkurs zur Einübung medialer und kommunikativer Kompetenzen, die dazu befähigen, im Zeitalter der Massenkommunikation professionell zu agieren. Dabei geht es um die kritische und praktische Aneignung von Inhalten, die den Grad des Verstehens kommunikativer Prozesse fördern und zu einer verantwortungsvollen Nutzung der Medien anleiten. Themenbereiche sind: Rolle der Massenmedien in Freizeit und Familie; Probleme der Nachrichtenvermittlung; Objektivität und Manipulation; Kommunikationsmodelle am Beispiel der Methodik des Filmgespräches; Wechselwirkung von Unterhaltung, Information und Werbung; Grundlagen der Bild- und Filmtechnik; Kinder und Massenmedien; Probleme der Wirkungsforschung; Zukunftsfragen der Massenkommunikation; u.v.a.


Moraltheologie (II. Jahrgang)

Moraltheologische Grundbegriffe (Freiheit, Gewissen, Sünde) und Darstellung von Einzelthemen z. B.: Sexualmoral - Stellenwert der Sexualität, Ehe und Partnerschaft, verantwortete Elternschaft, Homosexualität, Schwangerschaftsabbruch, Gewalt und Gewaltlosigkeit, Bio- und Umweltethik, Wahrheit und Lüge.


Musikerziehung (I., II. und IV. Jahrgang)

Das Fach Musikerziehung soll einerseits auf die verschiedenen musikalischen Aspekte pfarrlicher bzw. liturgischer Arbeit eingehen. Neben dem Schwerpunkt Chorgesang sind der richtige Umgang mit Stimme (Einsingen, Chorleitung), Tanz und die Arbeit mit dem Gotteslob wichtige Inhalte. Andererseits soll auch die eigene Kreativität entdeckt bzw. gefördert werden (musischpädagogische Woche, eigene Lieder texten, komponieren).


Neues Testament (II. Jahrgang)

Es wird ein Überblick über weite Teile des Neuen Testaments gegeben: Rückfrage nach Jesus (seine Zeit, seine Botschaft, sein Wirken); Einleitungsfragen und Theologie der Evangelien und der Apostelgeschichte; Leben, Briefe und Theologie des Paulus; Buch der Offenbarung. Einzelne Themen (z.B. Gewaltlosigkeit, Ehescheidung, Jungfrauengeburt…) werden in Form von Referaten oder Gruppenarbeiten vertieft.


Pastoral und Management (IV. Jahrgang)

Ziele finden, Prioritäten setzen, MitarbeiterInnen motivieren und begleiten, Sitzungen moderieren, Konflikte bearbeiten - solche „Managementaufgaben“ gehören auch zum Aufgabenbereich von PastoralassistentInnen. Am Beispiel der Gestaltung der Diplomfeier werden diese und ähnliche Fertigkeiten besprochen und eingeübt.
Im 2. Semester stehen Krankenpastoral, Sterbe- und Trauerbegleitung im Vordergrund.


Pastorales Praktikum (III. Jahrgang)

Im pastoralen Praktikumsjahr sollen die Studierenden in die konkrete pastorale Arbeit in ihrer Heimatdiözese (späterer Anstellungsträger) eingeführt werden. Sie sollen die diözesanen Strukturen und die für ihre spätere Arbeit bedeutenden Stellen und Einrichtungen kennen lernen. Durch den praktischen Einsatz in dafür geeigneten Praktikumspfarren sollen sie die Möglichkeit haben, in den verschiedensten Bereichen ihrer späteren Berufstätigkeit Erfahrungen zu sammeln, theoretische Erkenntnisse der ersten Ausbildungsphase einzusetzen und zu erproben und die dabei gemachten Erfahrungen zu reflektieren und in die weiteren Ausbildungsphasen an der Lehranstalt einzubringen. Das pastorale Praktikumsjahr soll den Studierenden und den späteren Anstellungsträgern insgesamt noch einmal die Gelegenheit bieten, die Frage nach der Berufseignung unter den verschiedensten Aspekten zu stellen.

Einsatz in einer Praktikumspfarre:

Blockveranstaltungen:


Pastoraltheologie (II. und IV. Jahrgang)

Im Fach Pastoraltheologie steht das Leben und Wirken der Kirche im Blickpunkt, die theologischen Grunddaten und die jeweiligen Zeitsituationen, die als Bedingungen wahrgenommen werden müssen.

Kirche als Institution mit ihren Chancen und Grenzen, der Maßstab, den das 2. Vatikanische Konzil vorgibt, die Gemeindefunktionen (Verkündigung, Liturgie, Diakonie und Gemeinschaft) und die Frage nach dem Ort und der Bedeutung von Gemeinde im "pastoralen Notstand" sind die Themen im 2. Jahrgang.

Im 4. Jahrgang steht die Geschichte und die aktuelle Rolle der Laien im Mittelpunkt, die Rückfrage nach der Entwicklung von Gemeindeformen, Ämtern und Diensten und die Frage, was daraus für die aktuellen Fragen zu gewinnen ist. Wesentlich ist dann auch die Auseinandersetzung mit dem von den Studierenden angestrebten Beruf PastoralassistentIn im Blick auf Berufsbild und Berufsgestaltung. 


Philosophie (I. Jahrgang)

Die Themenbereiche sind: Der Mensch als Gemeinschaftswesen in seiner Welt; Geschichtlichkeit menschlichen Verstehens; Welt; Natur und Geist, Person und Freiheit; Gott an Hand von bedeutenden Denkern.


Politische Bildung (I. Jahrgang)

Politische Bildung versteht sich als Grundkurs zur Einübung politischen Denkens und Handelns am Beispiel ausgewählter, für die pastorale Berufsausübung wichtigen Fragen der Politik unter Berücksichtigung gesellschaftspolitischer Konzeptionen und Entwicklungstendenzen.
Themenbereiche sind: Grundlagen und Aufbau unserer rechtsstaatlichen Ordnung und deren Grundbegriffe; Geschichte und Struktur der wichtigsten Institutionen; Internationale Verflechtungen von Institutionen; Werte in unserer politischen Ordnung; Grundbegriffe wirtschaftlicher Theorien; die Wechselwirkung zwischen Wirtschaft und Politik, Ökologie, Wissenschaft, Bildung im soziokulturellen Bereich; Internationale Wirtschaft; u.v.a.


Praxisorientierte Unterrichtsveranstaltung

I. Jahrgang - Biblische Theologie

Die Studierenden haben die Möglichkeit, Teile des Stoffes aus Altes Testament persönlich zu vertiefen, und sich mit für sie relevanten Fragen und Schwierigkeiten intensiver auseinander zu setzen. Außerdem bekommen sie – v. a. durch die erfahrungsbezogene Herangehensweise an die Bibel – methodische Anregungen und Hilfen für die praktische Bibelarbeit. (Die konkreten Inhalte dieses Faches variieren je nach Interesse bzw. Anliegen der Studierenden.)

I. und II. Jahrgang - Sprecherziehung

Rhetorische und sprechtechnische Übungen, Atemübungen und Stimmbildung, (liturgische) Körperhaltungen, körpersprachlicher Ausdruck, Lektorenschulung. Freies Sprechen im gottesdienstlichen Geschehen, Ein- und Überleitungen in der Rolle der Wortgottesdienstleitung.

II. Jahrgang - Liturgik

Laiendienste in der Liturgie, Kommunionspendung und Wortgottesdienstleitung, spezielle Fragen liturgischer Gestaltung wie Osterliturgie, ökumenische Wortgottesdienste usw.

II. Jahrgang - Gemeindepraxis

Die Unterrichtveranstaltung "Gemeindepraxis" soll unter verschiedenen Blickwinkeln auf das Praktikum vorbereiten.

Einzelthemen sind:


Pädagogische Psychologie (I., II. und IV. Jahrgang)

Die Studierenden sollen durch die Erkenntnisse aus der Psychologie die Fähigkeit erwerben, psychologische Gegebenheiten zu erkennen, sich mit diesen auseinander zu setzen, sie zu interpretieren und Lösungsvorschläge für die Förderung der psychischen Entwicklung, sowie Behebung der für die Erziehung nicht förderlichen Einflüsse zu erarbeiten. Dadurch sollen sie im Stande sein, in ihrem späteren Berufsfeld die entsprechende psychosoziale Lebenshilfe anzubieten.


Religionspädagogik

Dei Studierenden sollen befähigt werden, ihre eigene religiöse Entwicklung zu reflektieren und die Faktoren religiöser Erziehung in Familie, Schule und außerschulischem Bereich zu verstehen. Sie sollen in der Lage sein, in ihrem späteren Berufstätigkeit Modelle und Methoden religiöser Verkündigung adäquat einzusetzen.

I. Jahrgang

Die generellen Strukturen religiöser Lern- und Entwicklungsprozesse, Bedeutung und Formen der religiösen Erfahrung; Möglichkeiten der Transzendenzerfahrung; Glaube und Liebe als Grundmodell menschlichen Daseins; Mutter- und Vatererfahrungen - ihre Relevanz für die religiöse Entwicklung; Fehlformen christlicher Erziehung.

II. Jahrgang

Bedingungsfaktoren des religiösen Lern- und Entwicklungsprozesses: religiöses Lernen als soziales Lernen; religiöses Lernen als Finden von Werteinstellungen; religiöses Lernen als Identitätsfindung; Phasen des religiösen Lernens; Einfluss der Erziehungsstile auf den religiösen Lern- und Entwicklungsprozess; religiöse Internalisation und Sozialisation.

IV. Jahrgang

Formen religiöser Verkündigung im außerschulischen Bereich.


Sozialpädagogik (I., II. und IV. Jahrgang)

Vermittlung der für die verschiedenen Formen der Sozialpädagogik notwendigen Grundkenntnisse, Haltungen und Einstellungen; Motivierung und Anleitung zur eigenständigen und qualifizierten Tätigkeit in der späteren Berufsrealität unter sozialpädagogischen Aspekten; Kennenlernen der Arbeitsbereiche und Organisationsformen der Sozialpädagogik und deren situationsspezifischen Aufgaben und Methoden, sowie die entsprechenden Möglichkeiten der Realisierung; Auseinandersetzung mit Einstellungen und Haltungen und Vermittlung von Kenntnissen und Fertigkeiten, Methoden situationsgerecht einsetzen zu können; die Studierenden sollen Methoden kennenlernen, die in den verschiedenen Anwendungsbereichen historisch entwickelt wurden; sie sollen dazu geführt werden, diese Methoden auf ihre situative Einsetzbarkeit hin zu prüfen, um sie gegebenenfalls abwandeln zu können

Die Themenbereiche sind: Kinder, Jugendliche und Erwachsene als Adressaten sozialpädagogischer Arbeit; Das Verhältnis von Sozialarbeit zu den verschiedenen Formen der Sozialpädagogik; Theorien der Sozialpädagogik. Die Didaktik sozialpädagogischer Arbeit; Methoden der Sozialpädagogik: Gesprächs- und Diskussionsführung, Methoden der Gruppenarbeit, Methoden kreativer Entfaltung, Methoden der Aktivierung und Motivierung, Gemeinwesenarbeit; Formen der Kinder- und Jugendarbeit; Erwachsenenarbeit


Soziologie (I. Jahrgang)

Soziologie erhebt den Anspruch, das soziale Zusammenleben in Gemeinschaften und Gesellschaften mit bestimmten Methoden zu erforschen und zu beschreiben. Sie fragt nach dem Sinn und den Strukturen des sozialen Handelns sowie nach den damit verbundenen Werten und Normen. Im Unterricht geht es vorrangig um die Einübung des soziologischen Blicks. Das heißt, den Alltag darauf hin zu reflektieren, wie er von seiner sozialen Umwelt geprägt wird und gleichzeitig auch diese Umwelt prägen hilft. Die Studierenden sollen ein Verständnis für diese soziologisch inspirierte Denkweise entwickeln und befähigt werden, soziale Wirklichkeiten in Abhängigkeit von interaktiven Prozessen zwischen Individuen, Kleingruppen, Organisationen der sozialen Strukturen in einer Gesellschaft zu deuten und damit eine korrigierende Sichtweise auf oft zu simplifizierende Welt- und Menschenbilder liefern können.


Sport und Bewegung (I. und II. Jahrgang)

Bewegung lässt das Leben spürbar werden. Die Studierenden sollen Freude an Bewegung und Spiel erfahren, so dass sie diese als zukünftige PastoralassistentInnen auch in ihrer Arbeit mit Jugendlichen weitergeben können.


Theologie der Spiritualität (II. Jahrgang)

Themenbereiche: Was versteht man unter Spiritualität?; das Zielbild des christlichen Lebens im Neuen Testament; theologische Grundaussagen über das spirituelle Leben als Gabe und Aufgabe; Glaube - Hoffnung - Liebe als Antwort des Menschen auf den sich erschließenden Gott; die konkrete Gestalt der Antwort des Menschen: die Erfüllung des Willens Gottes; Gebet als sprechender Glaube; Meditation; Ordenstheologie.


Theologisches Seminar

I. Jahrgang

Die katholische Soziallehre in ihren wesentlichen Grundzügen und Dokumenten.

IV. Jahrgang

Zentrale Anliegen der Theologie, vor allem aus den Gebieten der Dogmatik und Moraltheologie und der biblischen Theologie.


Blockwochen

Berufsethische Blockwoche

Die Studierenden sollen ihr Berufsbild als PastoralassistentInnen klären und vertiefen. Es sollen Einsichten in die pastorale und religionspädagogische Bedeutung des Berufes vermittelt werden, die den Studierenden dazu verhelfen sollen, auf intensive Weise ihre eigene Spiritualität, Haltungen und Fähigkeiten mit den Anforderungen der späteren Berufsrealität zu konfrontieren.

Bibelarbeit in der Gemeinde

Auseinandersetzung mit Zielen und Dimensionen der Bibelarbeit; 3-Phasen-Modell. Kennen lernen neuer, aber auch die Reflexion evtl. bereits bekannter Methoden der Bibelarbeit. Verschiedene text- und erfahrungsorientierte Zugänge (individuelle Schwerpunktsetzung!) werden von den Studierenden ausprobiert („learning by doing“) und danach hinsichtlich ihrer Chancen bzw. Grenzen diskutiert.

Biblisches Erzählen

Die Studierenden sollen befähigt werden, biblische Geschichten zielgruppengerecht und dem biblischen Original entsprechend zu erzählen. Dabei werden sprachliche und inhaltliche Kriterien erarbeitet und angewandt. Schwerpunkt: Methodische Möglichkeiten biblischen Erzählens; Erzählen im Gottesdienst, im Unterricht, in der Pastoral. Theologisch verantwortetes Sprechen und erzählendes Erschließen
von biblischen Inhalten.

Gottesdienstgestaltung

Ausgehend von den Instruktionen für Kindermessen und Kleingruppengottesdienste werden Möglichkeiten und Chancen von Gottesdienstformen für diese und andere „Gruppen“ erörtert und erprobt. Schwerpunkte: alte und neuere liturgische Formen, Sprache und Symbol, Musik und Bewegung, usw.

Musisch-pädagogische Woche

Die Studierenden sollen befähigt werden, die in den einzelnen musischen Fächern erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten ganzheitlich zu integrieren und anwenden zu können. Sie sollen den musischen Bereich als wesentliche Hilfe und Förderung für ihre spätere pastorale Tätigkeit kennen und einsetzen lernen. Die Erstellung und Anwendung von Modellen und Einheiten im musisch-kreativen Bereich in Zusammenschau von Musikerziehung, Instrumentalmusik, bildnerischer Animation und Literatur stehen im Vordergrund.

Outdoortage

Die Studierenden sollen befähigt werden, Sport und Sportveranstaltungen als wesentliche Elemente der Freizeitpädagogik zu erkennen, um diese Elemente in ihrer späteren Berufstätigkeit gezielt einsetzen zu können.

Pastoralpsychologie

„Die Pastoralpsychologie will das zwischenmenschliche Geschehen in der Pastoral aus psychologischer Sicht analysieren und fördern." Schwerpunkte umfassen das helfende Gespräch, die Persönlichkeit des pastoral Tätigen und die Wahrnehmungen des konkreten Gegenübers und des jeweiligen Umfelds. Ziel: „Kontakt – Begegnung – Beziehung", also „Sehen, was ist".

Predigt

Die Studierenden sollen befähigt werden, im Rahmen einer Wort-Gottes-Feier einige Impulse zur Vertiefung der Schriftlesung zu geben und im Gemeindegottesdienst ein Glaubenszeugnis zu formulieren. Schwerpunkte: Erarbeitung von Brücken zwischen der Heiligen Schrift und der mitfeiernden Gemeinde, Reflexion der sprachlichen Möglichkeiten, des sprachlichen und körpersprachlichen Ausdrucks, der Qualität authentischen Sprechens und Betens.

Blockseminar: Psychologie

Die Studierenden sollen die Möglichkeit haben, über einen längeren, geschlossenen Zeitraum verschiedene angewandte Methoden der Psychologie kennenzulernen und auszuprobieren, um damit ein Beobachtungsinstrumentarium zu erlangen für eigenes und fremdes Verhalten. Er soll befähigt werden, eigene Verhaltensdefizite zu erkennen und zu korrigieren, sowie anderen bei diesem Prozess behilflich zu sein.

Sakramentenpastoral

Menschen haben Sehnsucht nach Ritualen – in den Sakramenten bietet die Kirche Lebensbegleitung an, dies sind die orientierenden Pole dieser Blockwoche. Theologische Grundlagen, Problemanalyse, Suche nach Lösungen, aber auch praktische Übungen und Arbeit an Behelfen sind die Hauptinhalte besonders im Blick auf die Initiationssakramente.

Sozialpädagogisches Praktikum

Die Studierenden sollen einen Überblick über vorhandene sozialpädagogische Einrichtungen bekommen. Sie sollen sich selbst in ihrer späteren beruflichen Rolle erleben und erproben können, wie weit eigene Haltungen, Einstellungen und soziale Fähigkeiten mit den Anforderungen der späteren Berufstätigkeit korrespondieren. Die PraktikantInnen sollen befähigt werden, Strukturen, Aufbau, Führungsstil der Praktikumsstelle zu erkennen und zu beurteilen. Sie sollen die Bedeutung dieser Elemente und deren Rückwirkung auf die konkrete Arbeit dieser Stelle einordnen können. Die PraktikantInnen soll die Zielgruppe und deren spezielle Problemkreise beschreiben können. Sie sollen auch befähigt werden, über ihre Erfahrungen übersichtliche und auswertbare Berichte zu verfassen. Das Praktikum soll ihnen auch ermöglichen, Fragestellungen und Probleme aus der Praxis in den theoretischen Unterricht einzubringen.

Soziologische Praxiswoche

Die Anwendung verschiedener Methoden der empirischen Sozialforschung in einem konkreten Praxisfeld steht im Zentrum dieser Blockwoche. Im Rahmen eines Forschungsprojekts der pastoralen Praxis sollen Studierende lernen Fragestellungen zu formulieren, Methoden der Datengewinnung auszuwählen und anzuwenden, einen Zeitplan zu erstellen, Daten aufzubereiten, zu analysieren und zu interpretieren sowie Ergebnisse zusammenzufassen und zu präsentieren. Sie sollen in der Praxiswoche in die Lage versetzt werden, Handlungsorientierung, Wahrnehmung und soziale Konstruktion von Wirklichkeit in ihrem späteren Berufsfeld zu erkennen und daraus brauchbare Ansatzpunkte für soziale und pastorale Arbeit zu entwickeln.

Spielpädagogische Woche

Die Studierenden sollen die gesellschaftliche Funktion von Spielen im Allgemeinen und die animative Funktion von Spielen im Besonderen beobachten und bewerten lernen. Sie sollen durch eigene Erfahrungen Freude am Spielen bekommen und Spiele adäquat einsetzen lernen. Sie sollen ein persönliches Spielrepertoire aufbauen und weitere Quellen kennen lernen.

Theologische Erwachsenenbildung

Die Studierenden sollen ihre persönliche theologische Glaubensreflexion in den verschiedensten Möglichkeiten theologischer Erwachsenenbildung für andere fruchtbar machen können. Sie sollen verschiedene Methoden und Formen heutiger Erwachsenenbildung, sowie deren didaktische und methodische Gesetzmäßigkeiten kennen lernen, um diese in ihrer späteren Berufsrealität anwenden zu können.